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Feste und Feierlichkeiten in Japan


31. Dezember - 1. bis 3. Januar - Neujahr (O-Misoka)
Das Neujahr „Shogatsu“ ist der wichtigste Feiertag in Japan. Die meisten Japaner haben vom 1. bis 3. Januar Ferien.
Das Wort Shogatsu bedeutete ursprünglich Januar. Es ist der besinnliche Jahresausklang in Japan. Hierbei trifft man sich im Kreise der Familie, isst Toshikoshi-Soba (speziell für diesen Anlass hergestellte Sobanudeln die Glück bringen sollen), trinkt Sake und gedenkt dem vergangenen Jahr.
An Neujahr besuchen viele Japaner einen Schrein oder Tempel. In den letzten 15 Minuten der Silvesternacht werden in Tempeln und einigen Schreinen die große Joya no kane Glocken (die Silvesterglocke) 108 Mal geläutet. Der letzte Schlag fällt genau in das neue Jahr. 108 ist die Nummer an buddhistischen „Sünden“, die 108 Glockenschläge symbolisieren die 108 schlechten Eigenschaften des Menschen und die Glockenschläge sollen eben an diese Eigenschaften erinnern und die Menschen davon befreien, um sie „rein“ in das neue Jahr zu entlassen.
An allen Abenden der drei Neujahrestage werden spezielle Mahlzeiten, die osechi ryori, serviert in hübschen Schachteln, und Omochi, japanische Reiskuchen, gegessen. Eine süße Mischung von Mirin, Sake und einem speziellen Aroma (toso) wird getrunken.
Da Shogatsu für viele Japaner eine der wenigen, längeren Ferien ist, unternehmen viele Leute kleine Reisen innerhalb Japan oder sogar in Übersee, und die Flughäfen und Bahnhöfe sind überlastet. Einige Japanern schmücken ihre Hauseingänge und Autos mit speziellen Dekorationen aus Kiefern, Bambus und anderem. Spätesten um Mitternacht des neuen Jahres machen sich viel Japaner auf den Weg zum Tempel, um das neue Jahr zu begrüßen.

15. Januar - Festival des Mündigwerdens (Seijin no hi)
Alle jungen Leute, die in diesem Jahr das 20. Lebensjahr erreichen, werden an diesem Tag gefeiert.
Ab dem 20. Lebensjahr, ist es den jungen Erwachsenen erlaubt zu wählen, Alkohol zu trinken und zu rauchen. Die Feierlichkeiten werden in jeder Stadt gehalten, an denen alle die Jugendlichen, die dieses Jahr 20 Jahre alt werden, teilnehmen und formelle Kleidung tragen.
Für viele junge Japanerinnen ist dies neben der Hochzeit die einzige Gelegenheit, zu der noch ein Kimono angelegt wird.

3./4. Februar - Frühlingsbeginn (Setsubun)
Der Beginn des Frühlings wird gefeiert. Bohnen werden im und außerhalb des Hauses herumgeworfen. Danach sammelt jeder so viele Bohnen wie er oder sie Jahre alt ist und isst diese anschließend. Hiermit wird das Glück herbeigerufen und so Pech aus dem Haus gehalten.

11. Februar - Nationaler Gründungstag (Kenkokukinenbi)
Der erste Japanische Kaiser wurde am 11. Februar 660 v. Chr. gekrönt.
Wahrscheinlich war dies aber erst einige Jahrhunderte später geschehen. Die Legende besagt das der erste Kaiser ein Nachfolger der Sonnengöttin (Shintogöttin) war.

14. Februar - Valentinstag
Traditionell schenken junge Mädchen an diesem Tag selbst gemachte Schokolade. (Allerdings gibt es auch Leute, denen man verpflichtet ist Schokolade zu schenken. Zum Beispiel seinem Chef. In diesem speziellen Fall nennt sich dann die Schokolade "Giri-Choco" [Pflichtschokolade]. An diesem Tag bieten aber auch Cafés und Restaurants hausgemachte Schokolade an.)

3. März - Puppenfestival (Hinamatsuri)
Am Hinamatsuri, oder Puppenfestival, oder Festival der Mädchen, wünschen die Familien mit Töchtern ihren Töchtern ein erfolgreiches und glückliches Leben. Puppen werden zusammen mit den Blüten von Pfirsichbäumen im Haus aufgestellt. Das Puppenfestival hat seine Ursprünge in einem chinesischen Brauch, nach dem das unglückliche Schicksal eines Mädchens auf eine Puppe übertragen wird und diese Puppe auf einem Fluss ausgesetzt wird. Am Hinamutsuri wird süßer Sake getrunken und Chirashisushi gegessen.

14. März - Weißer Tag
Der "Weiße Tag" ist sozusagen das Gegenstück zum Valentinstag. Er findet ungefähr vier Wochen nach dem Valentinstag, also im März, statt. An diesem Tag schenken Jungen, die zum Valentinstag ein Geschenk bekommen haben, ihren Verehrerinnen weiße Schokolade, um ihre Gefühle zu erwidern.

21. März - Frühlings Tagundnachtgleiche (Shunbun no hi)
Die Gräber der Vorfahren werden während dieser Woche (ohigan) besucht. Es handelt sich um budistische Gebräuche. Der Tag der Tagundnachtgleiche ist ein nationaler Feiertag.

Ende März bis Anfang Apirl - Kirschblütenfest (Hanami)
Hanami ist ein nationales Fest in Japan. Es ist in Japan üblich das Ende des kalten Winters willkommen zu heißen und die Kirschblüten signalisieren die Ankunft des Frühlings. Dir Farbe der Blütenblätter entspricht den japanischen Vorstellungen von Reinheit und Einfachheit. Die Menschen fühlen sich berührt durch die Blüten, weil diese so zart und kurzlebig sind.
Die Japaner feiern Hanami mit Parties und Picknicks unter den Bäumen meistens in Parks oder bei Schreinen und Tempeln. Es gibt in Japan eine Vielzahl von Orten, insbesondere etwas ländlich gelegene, die ganze Kirschbaumwälder oder Straßenzüge, die an beiden Seiten von Kirschbäumen gesäumt werden, besitzen. Diese sind dann zum Hanami Hauptziel der Feiernden.
Es spricht natürlich nichts dagegen, Hanami gleich mehrfach zu feiern: Mit der Familie, mit Freunden, mit Arbeitskollegen, mit den anderen Leuten, die grad unterm Baum sitzen. Die Parks sind dann immer sehr überfüllt und daher ist es eine große Herausforderung, einen guten Platz zu finden. (^__^)

29. April bis 5. Mai - Golden Week
Die Golden Week ist eine Ansammlung von mehreren nationalen Feiertagen innerhalb von sieben Tagen. Kombiniert mit gut platzierten Wochenenden, wird die Golden Week eine der längsten Ferienperioden des japanischen Jahres. Viele Firmen geben zusätzliche Tage frei, um die Golden Week zu durchgehenden Ferien zu erweitern.

Die Golden Week sind die längsten Ferien neben den Neujahres- und Sommerferien. Viele Japaner verreisen daher während diesen Tagen, was die Golden Week zu einer der verkehrsstärksten Zeiten des Jahres macht. Alle Verkehrswege, Unterkünfte und touristischen Attraktionen sind überfüllt.

29. April - Grüner Tag (Midori no hi)
Der 29.April ist der Geburtstag des ehemaligen Kaisers Showa, der 1989 starb. Nach seinem Tod wurde dieser Tag in einen nationalen Feiertag für die Natur und Umwelt umgewandelt, da der Kaiser sich sehr um die Umwelt sorgte und die Natur liebte.

3. Mai - Tag der Verfassung (Kenpo kinenbi)
An diesem Tag im Jahr 1947 wurde die neue Nachkriegsverfassung in Kraft gesetzt. Der Tag soll an die wichtigsten Punkte in der Verfassung wie das Kriegsverbot, die Menschenrechte, etc. erinnern.

4. Mai - Zwischentag (Kokumin no kyujitsu)
Neu eingerichteter Tag, um die Golden Week zu durchgehenden Ferien zu machen.

5. Mai - Tag der Kinder (Kodomo no hi)
Dieser Feiertag wird auch Festival der Knaben genannt. Familien mit Knaben wünschen ihren Söhnen an diesem Tag eine gute Zukunft. Karpfendrachen aus Papier werden außerhalb und Samuraipuppen innerhalb des Hauses aufgestellt. Karpfen und Samurai symbolisieren Kraft und Erfolg im Leben. Traditionellerweise werden spezielle Süßigkeiten gegessen: Reisknödel in Bambusblätter und Reiskuchen in Eichenblätter eingewickelt. Die beiden Bäume symbolisieren ebenfalls Stärke und Erfolg.
Das Festival der Mädchen (Hinamatsuri), andererseits, wird am 3.März gefeiert.

7.Juli - Sternenfestival (Tanabata)
Am Festival der Sterne treffen sich am Himmel zwei Sterne (Altair und Vega), die normalerweise durch die Milchstrasse voneinander getrennt sind. Den Ursprung findet dieses Fest in der Vereinigung eines Weberfestes und einem chinesischem Sternenfest namens Kikkôten. Zum ersten Mal wurde dieses Fest am Ende des 7. Jahrhunderts gefeiert.
Anlässlich dieses Festes wird eine Geschichte von einer Weberin erzählt, die geheiratet und ihr Handwerk sträflich vernachlässigt hat. Um sie zu bestrafen wurde sie in den Himmel versetzt. Dort erstrahlt sie nun als der Stern Vega. Ein einziges Mal im Jahr, in der siebenten Nacht des Siebenten Monats, darf ihr Geliebter (der Hirte Altair) die Milchstraße überqueren um sie zu sehen.
An diesem Tag bittet man den Himmel um Geschicklichkeit in Handarbeiten für Mädchen und in der Kalligraphie für Jungs.
Tanaba hat aber auch einen romantischen Hintergrund: So wird dieser Tag als beliebter Anlass benutzt, um sich zu verabreden. Die Stadt Sendai in der Tohokuregion ist besonders berühmt für ihr Tanabata Festival. In der Nacht vom 7.Juli stellt man kleine Bambusbäume in den Garten und hängt Zettel mit Wünschen daraufgeschrieben an die Bäume, in der Hoffnung, die Wünsche erfüllen sich.
So wie viele japanische Traditionen stammt auch Tanabata aus China, über die Jahrhunderte wurde dies allerdings stark japanisiert.

Natsumatsuri - Sommerfeste
Hier handelt es sich um Sommerfeste, die in fast jedem Ort stattfinden. Ihren Ursprung haben diese Feste in den shintoistischen Jahreszeitenfesten. Auf dem Land werden sie allerdings intensiver und öfter gefeiert als in größeren Städten.
Das genaue Datum und der Ablauf variieren von Ort zu Ort. Die traditionellen Tänze in aufwendigen Kostümen (Bon-Odori) und spektakulären Wagenumzügen oder Trageschreinen (Mikoshi), in denen die Gottheiten von ihrem Schrein aus durch die Stadt getragen werden um am Leben teil zu haben und mit den Menschen zusammenzutreffen. Diese Gottheiten spielen in der Regel die größte Rolle auf solchen Festen. An der Organisation dieser fröhlichen Feste beteiligt sich fast jeder gern. Begleitet werden solche Feste meist von kleinen Jahrmärkten, Imbissbuden und Geschicklichkeitsspielen. Bei solchen Gelegenheiten finden auch fast immer Feuerwerke statt und die Mädchen kleiden sich in Kimonos während die Männer Yukatas tragen.

14. August - Totenfest (O-Bon)
Das buddhistische Totenfest ist das zweitwichtigste Fest nach Neujahr. Hierbei versammelt sich die gesamte Familie im Stammhaus der Familie (dem Elternhaus des Familienoberhaupts). Damit auch die längst verstorbenen Ahnen an diesem Fest teilnehmen können, werden Fackeln angezündet, um ihnen den Weg aus dem Totenreich zu weisen. Außerdem werden traditionelle Riten durchgeführt und Opfergaben dargebracht. Trotz allem ist O-Bon kein all zu besinnliches Fest. Denn die Ahnen sollen ja nicht Trübsal blasen, wenn sie einmal da sind. Damit die Ahnen nach dem Ausklang des Festes den Weg zurück in das Totenreich finden, werden kleine Schiffchen mit Laternen auf dem nächstgelegenen Fluss auf die Reise geschickt. Diese geheimnisvollen Lichter sollen den Ahnen den Weg beleuchten.

15. Nacht des 8. Monats - Tsukimi - die Mondschau
Nach dem alten Bauernkalender findet dieser Feiertag immer in der 15. Nacht des 8. Monats statt. In Japan gilt der Vollmond im September als der schönste des gesamten Jahres. Es wurden bereits unzählige Gedichte über diesen „speziellen“ Vollmond geschrieben: Man nennt ihn unter anderem „Chrysanthemenmond“, der „Mond der roten Blätter“, den „Im Schlaf erwachenden Mond“ sowie viele weitere romantische Namen. Traditionell wird dieser Feiertag im Kreis der Familie gefeiert.
Im Freien (bzw. an einem offenen Fenster) wird ein Tisch aufgestellt, an einem Ort, an dem man den Vollmond besonders gut sehen kann. Der Tisch wird mit Tsukimidango (Mondknödeln = kalte Reisbällchen mit süßer Füllung), gekochtem Gemüse und Früchten gedeckt. Eine Vase mit den sieben Gräsern des Herbstes wird hinzugestellt. Es wird Sake (guter, japanischer Wein) getrunken, man bewundert den Mond und versucht seine Schönheit in Worte zu fassen. Es wird musiziert und die Kinder bekommen die Geschichte von dem Hasen im Mond (Tsuki no Usagi) zu hören, der zur Strafe für seine Frechheit dort oben mit einem großen Holzhammer Reis stampfen muss.
„Nachtschwärmer“ und Liebespaare treffen sich in Parks, am Strand oder auf Tokios Brücken, um den Herbstmond zu genießen, der in einigen ländlichen Gegenden sogar als etwas Göttliches verehrt wird.

15. September - Der Tag der Alten (Keiro no hi)
Der Tag der Alten wurde von der Regierung als gesetzlicher Feiertag eingeführt. Man soll sich an diesem Tag der alten Leute gedenken und sich um sie kümmern. Daher veranstalten viele Gemeinden Besuche in Altenheimen, Picknicks, usw.

23. September - Der Herbstanfang & Tagundnachtgleiche (Shuubun No Hi)
Der Herbstanfang ist zwar ein gesetzlicher Feiertag, wird aber eher auf dem Land, als in der Stadt gefeiert. Auch dieses Fest gehört zu den shintoistischen Jahreszeitenfesten, mit denen die wichtigsten Stationen im Kreislauf der Natur geehrt werden. Es finden Tänze und Umzüge statt.

10. Oktober - Gesundheits- und Sporttag (Taiiku No Hi)
Der Tag des Sports ist ein gesetzlicher Feiertag der von der Regierung eingeführt wurde. An diesem Tag findet überall im Land eine Art „Bundesjugendspiele“ für die Gesamtbevölkerung statt. Man macht Sackhüpfen, Eierlaufen etc. Manchmal treten auch die Bewohner von Mietshäusern als Teams zu den Wettbewerben an.

3. November - Der Tag der Kultur (Bunka No Hi)
Der Tag der Kultur ist ein Gedenktag für Frieden, Freiheit und die Kultur. Von verschiedenen Verbänden werden Kulturveranstaltungen (Theater, Ausstellungen, usw.) organisiert.

15.November - Shichi Go San
„Shichi Go San“ bedeutet: Sieben (shichi) Jahre alte Mädchen, fünf (go) Jahre alte Jungen und drei (san) Jahre alte Mädchen werden am Shichigosan gefeiert und es wird für eine gute Zukunft, vor allem aber um Schutz vor schlechten Geistern gebetet. Mädchen werden in feierliche Kimonos und Hakama (Hosenröcke) gekleidet und zum Tempel (einen Shinto Schrein) geführt.
Für die dreijährigen stellt dieser Tag den Übergang vom Babyalter in die frühe Kindheit dar. An diesem Tag legen die Mädchen den Himo (breiter Riemen der bis zu diesem Zeitpunkt als Kimonogürtel diente) ab und tragen zum ersten Mal den „richtigen“ Kimonogürtel - den Obi.
Den Jungen schneidet man die Haare nicht, die Mädchen bekommen eine Pagenfrisur verpasst. Dies hat seine Wurzeln in der Edo-Zeit, in der die Kinder der Samurei Familien einen neuen Haarschnitt bekamen, wenn sie in einen neuen Lebensabschnitt übergingen. Für die Kinder hingegen, die in diesem Jahr ihr fünftes bzw. siebentes Lebensjahr erreichen, beginnt ein Stück „Ernst des Lebens“. Denn nun sind sie alt genug und ihnen wird nicht mehr alles erlaubt.
Bis zum siebenten Lebensjahr gilt ein Kind im Shintoimus als Kami no Ko (Kind der Gottheit). Stirbt also ein Kind vor dem erreichen des siebenten Lebensjahres, wird es im nächsten Kind derselben Eltern wiedergeboren. Dies ist auch der Grund dafür, dass keine Bestattungsfeierlichkeiten abgehalten werden.
Diese Zeit ist für die Kleinen nun zu Ende. Ungerade Zahlen werden in Japan als Glücksbringer betrachtet. Große Bonbons werden eingepackt, mit Schildkröten und Kranichen geschmückt und den Kindern mit gegeben. Bonbon, Kranich und Schildkröte sind Symbole für Langlebigkeit.

23. November - Tag der Arbeit (Kinroh Kansha No Hi)
Der Tag der Arbeit ist ein weiterer gesetzlicher Feiertag und verbindet zwei Feiertage miteinander. Den Tag der Arbeit und das Erntedankfest. Man gedenkt der Arbeit und des Erfolges im zurückliegenden Jahr

23. Dezember - Geburtstag des Kaisers (Tenno no Tanjobi)
An diesem Tag wird der Geburtstag des gegenwärtigen Kaisers gefeiert. Seit 1989, ist Akihito der 125. Kaiser Japans. Seine Ehefrau heißt Michiko und ist die erste Kaiserin, die nicht aus adeligen Kreisen abstammt. Akihito lernte Michiko beim Tennisspielen kennen; ihre Liebesgeschichte ist sehr berühmt unter den Japanern.
Dieser Tag, an dem sich der Kaiser auf dem Balkon seines Palastes zeigt, ist vor allem für die traditionellen Japaner ein wichtiger Feiertag. An diesem Tag ist auch der Palast der Öffentlichkeit zugänglich um besichtigt zu werden. Anders als in England, wo der Geburtstag der Queen an einem festgelegten Datum (welches nichts mit dem realen Geburtsdatum zu tun hat) gefeiert wird, wird der Tenno Tanjôri am realen Geburtsdatum des Kaisers gefeiert. Wenn der jetzige Tenno stirb, bleibt der 23.12. weiterhin ein gesetzlicher Feiertag, allerdings unter einem anderen Motto, während der Tenno Tanjôri auf den Geburtstag des Nachfolgers verlegt wird.

24. / 25. Dezember - Weihnachten (Kurisumasu)
Das Weihnachtsfest ist in Japan weder ein offizieller Feiertag, noch ein besinnliches Fest wie bei uns. Fast so wie in Amerika, oder England wird laut und fröhlich gefeiert. Mit Sekt, Knallerei und sogar mit Feuerwerk.
Erstmals wurde dieses Fest zur Meiji-Zeit (1868-1912) in Japan eingeführt. Da Japan Jahrhunderte lang hermetisch abgeriegelt war, fand man an dem nun neuen westlichen Gut einen exotischen Reitz, der völlig unabhängig von den religiösen Inhalten war (Nur 1 % der Japaner sind Christen). Die am Jahresende verschickten Grußkarten sind meist mit Weihnachtsmotiven verziert.
Praktischerweise fällt das Weihnachtsfest in Japan mit dem traditionellen O-Seibo (dem Geschenk zum Jahresende), auf einen Tag. Sehr beliebt sind auch die Kurisumasu kêki (Weihnachtskuchen). Dieser Weihnachtskuchen wurde aus Amerika übernommen. Sogar die Kaufhäuser locken mit Weihnachtsschlussverkäufen.
Das eigentliche Fest zum Jahresausklang ist jedoch das in der buddhistischen Tradition verwurzelte Neujahrsfest.

Quelle: unbekannt, vor ewigen Zeiten irgendwo kopiert.

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